Meldung vom 28.01.2015

Rekord: 62 Projekte haben sich in diesem Jahr um den Medienkompetenz-Preis beworben

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Zu unserer diesjährigen Auswahljury gehören:

Antje Kaiser (Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern)
Sabine Beck (Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern; Referat Medienrecht und Medienpolitik)
Kristin Ehlert
(Medienwerkstatt Potsdam; Medienpädagogin)
Steffen Loock (Staatliches Schulamt Rostock; Medienpädagogischer Berater HRO)
Mirko Schütze (Sophie Medienwerkstatt; Medienpädagoge)

Am 05. und 06. Februar 2015 werden diese Juroren tagen, ausführlich diskutieren und entscheiden, welche der nachfolgenden Projekte für die Preisjury nominiert werden.

 

Diese 62 Projekte haben sich beim
Medienkompetenz-Preis M-V 2015 beworben

 

Schüler der Abiturstufe der IGS "Bertolt Brecht" Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „25 Jahre Mauerfall Eindrücke und Empfindungen“
Art: Video-Projekt
Im Oktober 2013 wurden die Schüler der Abiturstufe der IGS Schwerin bei einem Besuch der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Schwerin-Görslow gefragt, ob sie sich mit dem Thema „25 Jahre Mauerfall“ intensiver auseinandersetzen und das Ergebnis am 23.10.2014, anlässlich der Veranstaltung zum Gedenken an die Schweriner Ereignisse vom 23.10.1989, präsentieren möchten. Über eine inhaltliche Erarbeitung des Themas kamen die Schüler auf die Idee, Zeitzeugen zu befragen und einen Film zu drehen. Nach dem Erlernen des Umgangs mit einer professionellen Filmkamera befragten die Jugendlichen auf die Straße Passanten zu deren Erlebnissen vor 25 Jahren und wie sie heute über Ost und West denken. Entstanden ist ein 10-minütiger Film, der im Schweriner Dom präsentiert und von den Schülern moderiert wurde.

 

Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend
Ort: Schwerin
Titel: „32 und kein bisschen leise - Eine Geschichte des Paulskirchenkellers“
Art: Video-Projekt
Im Rahmen des Jugendprogrammes „Zeitensprünge“ entstand ein Dokumentarfilm über den Schweriner Paulskirchenkeller. Der „Paule“ ist ein Jugendtreff, der 2014 seinen 33. Geburtstag feiern konnte. Sechs Jugendliche aus dem Paulskirchenkeller haben die Geschichte der Einrichtung erforscht, Interviews geführt und die vielen Informationen zu einem Dokumentarfilm zusammengefasst.

 

Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow
Ort: Bützow
Titel: „25 Jahre friedliche Revolution“
Art: Video-Projekt
Schon seit zwölf Jahren treffen sich ehemalige politische Häftlinge, die in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR inhaftiert waren, in Bützow. Zentraler Bezugspunkt sind die Schicksale der politischen Häftlinge aus dem Bützower Strafvollzug. Dieses Treffen wird seit vielen Jahren vom Geschwister-Scholl-Gymnasium genutzt, um Schüler und ehemalige Häftlinge in einem Gesprächsforum zur DDR-Vergangenheit zusammenzubringen. Die ehemaligen Häftlinge berichten in kleinen Gesprächsrunden über ihre gegenwärtige Lebenssituation, das Fortwirken von seelischen Verletzungen, die Fragen der Rehabilitierung und Wiedergutmachung. Ziel war das Erstellen eines Interviews mit Zeitzeugen, um das Thema weiter zu veranschaulichen.

 

Berufliche Schule Sassnitz
Ort: Sassnitz
Titel: „CoP4Tischler (CoP4T)“
Art: Web 2.0-Projekt
Im Kontext der Digitalstrategie Handwerk 4.0 der Kreishandwerkerschaft Rügen-Stralsund-Nordvorpommern ist von den Kooperationspartnern die Community of Practice (CoP4Tischler) entwickelt und in das Portal der Bildungszentrums der Kreishandwerkerschaft (BZK) implementiert worden. Das Leitziel der CoP4Tischler besteht darin, Wissens-, Kooperations- und Lernprozesse für die „Zielgruppe Tischler auf der Basis digitaler Medien effektiv und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Auszubildenden erhalten die Möglichkeit, Mitglied der Cop4Tischler zu werden. Dadurch werden sie motiviert, ergänzend zu ihrer Ausbildung zu lernen und ihre Kompetenz zu entwickeln.

 

Evangelische Stiftung Volmarstein, Wohn- und Pflegeheim Ivenack
Orte: Ivenack, Malchin
Titel: „Das alles und noch viel mehr“
Art: Video-Projekt
Dieser Film über die vier Jahreszeiten entstand von Januar bis Dezember 2014. Zum Filmteam gehörten behinderte und nicht behinderte Menschen, die im Pflegeheim Ivenack leben und arbeiten. Kleine Arbeitsgruppen suchten Drehorte, Kostüme, Ideen, Musik und Geräusche für dieses Projekt aus. Im Studio Malchin wurde dieser Film fertiggestellt. In einer öffentlichen Kinoveranstaltung zum Jahresende wurde das Ivenacker Filmprojekt aufgeführt.

 

Kranimedien.de
Ort: Greifswald
Titel: „DAS MOBILE STUDIO“
Art: Musik-Video-Projekt
Vier Monate lang tourten die „Kranimedien“ mit dem „Mobilen Studio“ regelmäßig zu verschiedenen Jugendeinrichtungen. Dort nahmen sie mit verschiedenen Teilnehmern Songs auf. Die Schüler schrieben selbstständig ihre Texte und bekamen Einblicke in die Produktionsabläufe. Zu den besten vier Songs wurden Videos gedreht.

 

Medienwerkstatt Identity Films e.V.
Ort: Stralsund
Titel: „Freiheit befreien“
Art: Video-Projekt
„Freiheit befreien“ zeigt aus der Sicht 14- und 15-jähriger Schüler die Bedeutung von Freiheit für Menschen aus Justiz, Bildung, Kultur, Kirche und Zivilgesellschaft. Zusammen mit der Medienwerkstatt Identity Films e.V. wurden Menschen aus vier Generationen zu ihren Erlebnissen in den verschiedenen politischen Systemen und darüber, was Freiheit für sie persönlich bedeutet, gefragt. Entstanden ist eine generationenübergreifende Dokumentation von Schülern für Schüler mit besonderer Konzentration auf das Erleben in der DDR. Die Erlebnisse der Akteure und Akteurinnen und deren Umgang mit Freiheit geben einen Eindruck der vielfältigen Deutung und Bedeutung des Themas.

 

Akademie für Politik, Wirtschaft und Kultur in MV e.V.
Orte: Boizenburg, Hagenow, Neustadt-Glewe, Wittenburg
Titel: „Die AUFmacher – Bürger berichten, was vor Ort bewegt“
Art: Print-Projekt
Zusammen mit Sozialarbeitern wurde bereits 2011 damit begonnen, Bürgerreporter für eine Zeitung zu gewinnen, die von Plattenbaubewohnern für Plattenbaubewohner gemacht wird. Themen, die in den überregionalen/lokalen Medien keine Erwähnung mehr fanden, aber für die dort lebenden Menschen wichtig sind, wurden von den AUFmachern wieder zur Sprache gebracht. Durch die Arbeit im Team und mit Profis veränderte sich die Wahrnehmung von Umwelt, Medien und Mitmenschen.

 

Regionale Schule „Windland“ Altenkirchen
Ort: Altenkirchen
Titel: „Die Müllkiller – Das SEK2 auf Streife“
Art: Video-Projekt
Der weltweit zunehmende Müll an den Stränden und im Meer macht auch vor der Außenküste der Halbinsel Wittow nicht halt. Diesem Problem stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule „Windland“ Altenkirchen und betreiben seit zehn Jahren im Rahmen des Ganztagsunterrichts und in Projekten aktiven Küstenputz. Die Aktualität der Thematik und die lange Tradition nahmen neun Kinder und Jugendliche der 7. bis 9. Klasse zum Anlass, die Arbeit unseres SEK2 dokumentarisch festzuhalten. Gleichzeitig erfuhren sie Wissenswertes über die Flora unserer Region und schulten ihr Umweltbewusstsein. Von der Ideensammlung bis zum Filmschnitt waren die Filmcrewmitglieder in allen Phasen aktiv tätig und erhielten fachmännische Unterstützung vom rok-tv-Medientrecker.

 

das FaulenzerTeam
Ort: Rostock
Titel: „Faulenzer – die Kindersendung, Folge 7, Thema schwarz“
Art: Video-Projekt
Der „Faulenzer“ ist eine Sendung für Kinder ab 3 Jahren, von und für Kinder gemacht. Kinder erfahren dabei nicht nur Wissenswertes, sondern können sich auch aktiv am Entstehen vor sowie hinter der Kamera beteiligen. Die Projektleiter, beide Erzieher von Beruf, sehen sich als Lehrende und Lernende zugleich. Die Projektleiter arbeiten ehrenamtlich und sind dabei, einen Verein zu gründen. Seit der Gründung im September 2012 sind sieben Sendungen entstanden. In der neusten Ausgabe geht es um Möwen. Im Abstand von ca. drei Monaten werden Sendungen produziert, die im Programm von rok-tv und auf YouTube (Faulenzer – die Kindersendung) ausgestrahlt werden.

 

Internationaler Bund e.V.
Ort: Rostock
Titel: „Game-Nord TV“
Art: Video-Projekt
Das Projekt ist aus der sozialen Gruppenarbeit entstanden. Die Jugendlichen hatten den Wunsch, eine TV-Serie zum Thema „Videospiele“ zu produzieren. Seit einem Jahr findet das Projekt jeden Sonnabend statt. Videospiele sind noch ein wichtiges, aber nicht mehr das Hauptthema. Es wurden in dem Jahr drei Sendungen produziert: eine Pilot-Serie, eine Reportage von der Gamescom und ein Weihnachtsmärchen. Gerade bei letzterem haben die Jugendlichen viel geleistet: das Drehbuch geschrieben, selbst Musik geschrieben, Requisiten gebastelt etc.

 

Daniela Melzig
Ort: Rothen
Titel: „Gangsterzirkus“
Art: Video-Projekt
„Gangsterzirkus“ ist ein Handyfilmprojekt, das in seiner eigenen Erzählweise im und über den Kinderzirkus Make-Roni berichtet. Dabei „vermischen“ sich nicht nur das Filmteam und der Kinderzirkus, sondern Realität und Fiktion überschreiten ihre Grenzen. Beide Gruppen integrieren die Handlungen der anderen in den Film oder auf der Bühne in die Zirkusshow. So entsteht ein dreiteiliges Projekt an dem ca. 55 Kinder und Jugendliche teilhaben. Der Handyfilm integriert die Disziplinen der Dokumentation, des Spielfilmes und des Legetrickfilms.

 

Felix Kleiner, Nico Serapins (Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock)
Ort: Rostock
Titel: „Im Visier der Stasi – Von der Gesellschaft im Stich gelassen?“
Art: Video-Projekt
„Im Visier der Stasi – Von der Gesellschaft im Stich gelassen?“ ist ein Beitrag des Genres „Historischer Dokumentarfilm“. Grundlage ist ein aufwendig aufgezeichnetes Zeitzeugeninterview mit May-Britt Krüger an dem Ort, an dem sie selbst in der DDR inhaftiert war: dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Rostock. Der Beitrag entstand aus einem schulischen Projekt heraus, das sich mit der Staatssicherheit beschäftigte, wurde aber außerschulisch in kompletter Eigenregie von Felix Kleiner und Nico Serapins umgesetzt und erarbeitet. Ziel ist es, durch den Film aus erster Hand Informationen über den Haftalltag eines politisch Verfolgten und die sozialen Umstände in der DDR zu erfahren sowie einen Einblick in das Gefängnis zu bekommen. Der Film richtet sich somit zwar an Jugendliche, die selbst nie in der DDR gelebt haben, bietet aber auch Erwachsenen tiefe Einblicke und macht so Geschichte nachhaltig „erlebbar“. Zeitlich-strukturell wurde das Projekt erstmalig am 01.10.2014 erdacht und geplant, an zwei Drehtagen realisiert, im Anschluss noch einmal historisch aufgearbeitet und in der Post-Produktion im Folgemonat abgeschlossen.

 

Autorenkindergruppe und Viola Kühn
Ort: Neubrandenburg
Titel: „Kreatives Schreiben zum ‚Fabel-Tier-Tag‘“
Art: Print-Projekt
Es sollten aus Kenntnis unserer Umwelt und aus Beobachtungen von tierischen und menschlichen Verhaltensweisen Geschichten geschrieben werden. Wissenswertes über Haustiere, Tierschicksale und Tiergeschichten wurde über einen Besuch im Tierheim vermittelt. Mobbing, Zettel im Kummerkasten und Streitschlichtung wurden diskutiert. Die Beschäftigung mit Sprichwörtern, Zitaten und Zauberbüchern verhalf zu literarischen Ideen. Die Frage „Wie macht man ein Buch?“ wurde bei einem Verlagsbesuch erörtert.

 

Freiwillige Jugendgruppe
Ort: Bad Doberan und Umgebung
Titel: „LEIBEN – Vom Leben und Leiden“
Art: Video-Projekt
Zwei Einzelgänger, ein gemeinsamer Sommer! Noah (Till Frömmel), 16 Jahre alt, Hobby-Autor und Eigenbrötler aus Überzeugung, trifft auf die gleichaltrige Martha (Pauline Wrase). Sie ist offen, freundlich und zuvorkommend. Die einzige Gemeinsamkeit zu Noah: Beide haben keine Freunde. Sie kommen ins Gespräch, sind sich erst völlig fremd, aber aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich im Lauf der Zeit so etwas wie Freundschaft. „Ende gut, alles gut“ könnte man meinen, doch Martha hat Leukämie. Ihnen bleibt noch ein letzter Sommer zum unbeschwerten Leben vor dem Leiden. LEIBEN erzählt die berührende Geschichte zweier Jugendlicher auf der Suche nach dem puren Leben und offenbart dabei die Kluft zwischen Freude und Schmerz. Ein experimentelles Jugend-Kurzfilm-Projekt auf Basis eines eigenen Drehbuches unter der Regie von Till Frömmel.

 

Lucas Treise & Berit Glanz
Ort: Rostock
Titel: „Luftraum Rostock“
Art: Video-Projekt
Was passiert eigentlich im Himmel über der Stadt, wenn wir nicht in die Wolken schauen? Fliegen dort vielleicht gerade Vögel, Gespenster oder Superhelden unbemerkt über unseren Köpfen? In einem Workshop für Kinder zwischen drei und neun Jahren und deren Eltern wurde gemeinsam ein kurzer Stop-Motion Clip entwickelt, der zeigt, wie auf vielfältige Weise der Himmel über Rostock unsicher gemacht wird. Mit dem Verfahren der Pixiliation wurden Fotos von den Kindern zu einer kurzen Filmsequenz animiert. Das Ergebnis wurde bereits einen Tag später im Kino öffentlich präsentiert.

 

Regionale Schule Jawaharlal Nehru Neustrelitz, Klasse 8a
Ort: Neustrelitz
Titel: „Mauerfall 2014“
Art: Video-Projekt
Das Projekt befasste sich mit Strelitzer Erinnerungen an die Friedliche Revolution 1989. Dazu wurden Zeitzeugen, die in dieser Zeit aktiv waren, interviewt, das Archiv der Stadt sowie die Kirche besucht. Die Jugendlichen stellten Szenen wie z.B. Menschenketten oder die Kerzenwache dar. Außerdem besuchten sie das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Alles wurde fotografiert und gefilmt, in der Schule dann geschnitten.

 

Förderverein für demokratische Medienkultur e.V.
Ort: Neustrelitz
Titel: „Mauerfall 2014 – Neustrelitzer Erinnerungen an die friedliche Revolution 1989“
Art: Video-Projekt
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Regionalen Schule Jawaharlal Nehru Neustrelitz. Es stellte für die Schule eine neue Form von intensiver, außerschulischer Projektarbeit dar. Die Jugendlichen besaßen ein niedriges mediales Bildungsniveau und wenig historische Geschichtskenntnisse. Durch das Projektangebot konnte bei einer Mehrzahl der Jugendlichen ein echtes Interesse für regionale Geschichtszusammenhänge geweckt und Medienkompetenz gefördert werden. Die Dokumentation zeigt Zeitzeugen-Erinnerungen zu den Ereignissen im Herbst 1989 in Neustrelitz.

 

Mecklenburgisches Förderzentrum Schwerin – Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
Ort: Schwerin
Titel: Medienprojekt-Tag
Art: Crossmedia-Projekt
Die Schule hat begonnen, einen künftig jährlich stattfindenden Medienprojekt-Tag zu gestalten. Ziel ist es, dass in jedem Jahr jede Klassenstufe ein Medienthema behandelt, sodass alle Schüler Kompetenzen in verschiedenen Medienbereichen erwerben. In diesem Jahr waren folgende Themen verteilt:
5. Klassenstufe: Herr der Lage im Info-Dschungel – Umgang mit Suchmaschinen; 6. Klassenstufe: Fernsehen ganz nah (Geschichte, Gestaltung einer Stop-Motion-Geschichte, Interview-Führung); 7. Klassenstufe: Ich habe Netz - Sicher in sozialen Netzwerken, 8. Klassenstufe: Cybercrime, 9. Klassenstufe: Alles was Recht ist (Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz).

 

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg Vorpommern
Ort: Schwerin
Titel: „Medienscouts MV“
Art: Crossmedia-Projekt
Das landesweite Gemeinschaftsprojekt bildete in einer einzigartigen Kooperation vieler verschiedener Institutionen jugendliche Peer-Trainer aus. Diese geben ihr Wissen im selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit digitalen Medien an Familie, Freunde und vor allem andere Schüler weiter. Nur wer die Wirkungsweise digitaler Medien versteht, kann sich selbstbewusst, selbstreflektiert und technisch sicher im Internet bewegen. Neben vielen Informationen, die an Ausbildungs-Wochenenden vermittelt werden, wird aber auch kreativ gearbeitet. Es entstehen viele Medienprodukte: Hörspiele, Filme, Comics u.v.m. Mittlerweile sind über 100 Jugendliche ausgebildet. An einigen Schulen ist bereits die zweite Generation der Medienscouts MV etabliert. Durch den Einsatz von Medienscouts MV wird das Wissen über den kompetenten Umgang mit Medien multipliziert. So konnten mit den bereits ausgebildeten Scouts bisher rund 5.000 Schülerinnen und Schüler in M-V erreicht werden.

 

Radio Lohro e.V. Rostock
Orte: Rerik, Rostock
Titel: „Reriks Wende – der Transformationsprozess von 1989 bis in die Gegenwart“
Art: Audio-Projekt
Schüler der 10. Klasse der Freien Schule Rerik haben Zeitzeugen über die Wende in Rerik interviewt und daraus ein Radiofeature erstellt, das von Radio Lohro gesendet wurde. Es wurden Protagonisten der Wende vor Ort und Zeitzeugen aus allen gesellschaftlichen Bereichen (ein Fischer, der ehemalige Bürgermeister, der aktuelle Bürgermeister, der ehemalige Pastor, ein nach der Wende nach Rerik gezogener Unternehmer, eine Kioskbesitzerin) befragt. Im Vorfeld haben die Schüler in verschiedenen Archiven recherchiert und ihre Verwandten und Bekannten zu Rate gezogen, um sich mit dem Thema vertraut zu machen. Die Inhalte der Fragen: Wie haben die Verwandten die Wende 1989 wahrgenommen, welche Veränderungen fanden in Rerik statt, und wie bewerten sie die Wende für sich? Die erstellten Aufnahmen wurden dann geschnitten und eine Moderation eingesprochen, sodass der Beitrag dann im Dezember zweimal auf Radio Lohro lief.

 

Sonderpädagogisches Förderzentrum „Pestalozzi“ Waren (Müritz)
Ort: Waren (Müritz)
Titel: „Rund um uns mit eTwinning“
Art: Web-2.0-Projekt
Im Projekt „Rund um uns“ haben Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren über das Internet mit zwölf europäischen Partnerklassen zusammengearbeitet. Dabei nutzten sie die Arbeitsplattform von eTwinning, dem Netzwerk für Schulen in Europa, und präsentierten ihre Projekt-Ergebnisse im virtuellen Klassenraum TwinSpace.

 

Friedrichshof 13 e.V. – Verein für Land, Kultur, Kunst und Arbeit
Ort: Kublank, Ortsteil Friedrichshof
Titel: „Sehen und Gesehen werden – Filmarbeit mit Menschen mit Behinderungen auf dem Dorf“
Art: Video-Projekt
Ein Dorf in M-V wird zum Drehort. Wiederkehrend jeden Sommer entstehen kleine und große Filme. Menschen mit und ohne Handicap lernen ganz praktisch alle Bereiche der Filmproduktion kennen. Jeder Mensch ist besonders, und jede Einschränkung ist auch eine Bereicherung – Gemeinsamkeit wächst durch Unterschiedlichkeit und wird stark. Das ist der Leitgedanke.

 

Sophie Medienwerkstatt e.V.
Ort: Schwerin
Titel: „Speed Ball Race – Animationsfilm”
Art: Video-Projekt
In den Winterferien 2014 nahmen neun Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren an einem Animations-Workshop teil, der von der Musik- und Kunstschule ATARAXIA veranstaltet wurde. In fünf Tagen lernten sie den Umgang mit Kameras und Stop-Motion-Software und produzierten diesen Animationsfilm.

 

ComputerSpielSchule Greifswald
Ort: Greifswald
Titel: „Spieletester"
Art: Crossmedia-Projekt
Die „Spieletester Greifswald“ untersuchen regelmäßig aktuelle und beliebte digitale Spiele und stellen ihre Testergebnisse öffentlich als Spielempfehlungen zur Verfügung. Nach dem Motto „Von Kindern für Kinder“ richten sich ihre Spielempfehlungen an Kinder und Jugendliche sowie Eltern, Großeltern und pädagogisch Verantwortliche. Die Heranwachsenden teilen in Form von Rankinglisten, Spielbeschreibungen und Kommentaren ihre Sicht auf die digitalen Spiele mit. Die Spiele werden hierfür gemeinsam ausgesucht, ausführlich durchgespielt und anhand eines von ihnen selbst erstellten Kriterienkataloges bewertet. Die Ergebnisse werden anschließend in der Gruppe kritisch diskutiert, ausgewertet und in einem Gesamturteil zusammengefasst. Abschließend werden die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, beispielsweise auf www.spielbar.de, der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „Computerspiele“.

 

Kita Ökolino Neubrandenburg
Ort: Neubrandenburg
Titel: „Technikerkurs ‚Junior-Radio-Schein‘“
Art: Audio-Projekt
Seit über elf Jahren bietet die Kita im Rahmen von Begabungsförderung den Techniker-Kurs „Junior-Radio-Schein“ für technisch interessierte Vorschulkinder an. In sechs Modulen können sich die Mädchen und Jungen mit Radiotechnik auseinandersetzen und ihrer intrinsischen Neugier folgen. Dank der Kooperationspartner erhalten die Kinder die Möglichkeit, auch über den „normalen Tellerrand“ zu schauen, und es ist immer wieder spannend, wie Kinder sich ihre Welt erobern.

 

Harald Schröder
Ort: Greifswald
Titel: „Von Mauerbau bis Mauerfall“
Art: Audio-Projekt
Zeitzeugen unterschiedlicher Altersgruppen berichten in verschiedenen Radiosendungen, die auf NB-Radiotreff 88,0 ausgestrahlt wurden, über den Bau der Mauer 1961, Erfahrungen an der innerdeutschen Grenze, der Grenze zwischen West- und Ostberlin und im Harz und über die ersten Tage nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989. Die Zeitzeugen berichten über ihre Emotionen, ihre Biografien. So entstehen lebendige Eindrücke über die Zeit der deutschen Teilung.

 

BilSE-Institut für Bildung und Forschung GmbH
Orte: Rövershagen, Rostock, Lalendorf
Titel: „Wie wird aus einem Stück Stahl ein Schiff?“
Art: Video-Projekt
Junge Frauen sollen an MINT-Berufe (Mathematik-Naturwissenschaft-Informatik-Technik) herangeführt werden. Die Schülerinnen können Kontakte zu bekannten Unternehmen in der Region knüpfen und Einblicke in die Arbeitsabläufe, Strukturen und Prozesse der Firmen erhalten. Zusätzlich stärken sie ihre Teamfähigkeit und üben selbstständiges Arbeiten. Die Unternehmen erhalten Kontakt zu Schule und Schülerinnen und können den Film über ihr Unternehmen zu Repräsentationszwecken nutzen.

 

Schulverein der Regionalen Schule „Windland“ Altenkirchen
Ort: Altenkirchen
Titel: „Wittow für Anfänger und das rätselhafte Klopfen“
Art: Video-Projekt
2014 feierten viele Gemeinden der Halbinsel Wittow ihre 700-jährige urkundliche Erwähnung. Zehn Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse der Regionalen Schule „Windland“ Altenkirchen machten es sich zur Aufgabe, das Besondere ihrer Region zu erkunden und medientechnisch interessant für Einheimische und Touristen umzusetzen. So entstand ein Kurzfilm, in dem interessante Informationen durch Spielszenen und Interviews weitergegeben werden.

 

Werkstattschule in Rostock
Ort: Rostock
Titel: „Die Grenze“
Art: Video-Projekt
Schüler der Klassenstufen 9 bis 12 der Werkstattschule in Rostock haben in Zusammenarbeit mit der Carl-Maria-von-Weber Schule (Gymnasium der Stadt Eutin) einen Film über das Thema „Flucht“ erstellt. Dieser Film ist im Rahmen einer Projektwoche entstanden. Die Teilnehmenden haben extra für die Produktion an einem Film-Intensivkurs teilgenommen. Es wurden zwei verschiedene Flüchtlingsgeschichten gegenüber gestellt.

 

AWO SANO gGmbH Mutter-Kind-Klinik Rerik/Ostsee
Ort: Rerik
Titel: „Ein Tag am Meer“
Art: Video-Projekt
„Ein Tag am Meer“ ist ein Filmprojekt, bei dem 60 Kinder und Jugendliche (Alter: 8-15 Jahre) der Kurklinik Rerik teilnahmen. Die Kinder entwickelten Drehbücher und bauten Requisiten und Kulissen aus Naturmaterialien. Außerdem bekamen alle beim Filmdreh eine Rolle oder einen Job im Filmteam, sodass die Kinder aktiv die Dreharbeiten gestalteten. Auch bei den Tonaufnahmen halfen sie mit. Den Schnitt übernahmen die Filmemacher. Der Film entstand innerhalb von fünf Tagen.

 

Latücht Film & Medien e.V. Neubrandenburg
Ort: Neubrandenburg
Titel: „Ungenügend, setzen!“
Art: Video-Projekt
Für die professionellen Begleiter des Projektes war es oberstes Gebot, die jugendlichen Teilnehmer (9-14 Jahre) zu eigenen Ideen und Umsetzungsvorschlägen zu motivieren und sie diese selbst realisieren zu lassen. Auf diese Weise entstand der Film „Ungenügend, setzen!“ im Laufe einer Winterferienwoche. Die Idee entwickelte sich aus Diskussionen zum Schulalltag der Teilnehmer. Erzählt wird von einem Sportlehrer, dem es an pädagogischem Takt mangelt. Seine Schüler erniedrigt er mit Ironie- und Spottnamen. Ihre vermeintlichen körperlichen Schwächen werden öffentlich bloß gestellt. Aber sie besitzen den Mut, sich gegen diese „Autorität“ aufzulehnen. Ein plötzlicher Zufall hilft ihnen, aus der Situation zu entkommen.

 

Jugendclub Satow und Radegast, DRK Kreisverband Bad Doberan e.V.
Orte: Satow, Radegast
Titel: „Von der Rolle – Filmen gegen Vandalismus“
Art: Video-Projekt
„Von der Rolle – Filmen gegen Vandalismus“ ist ein Filmprojekt der Jugendclubs Satow und Radegast, von Jugendlichen für Jugendliche. Der Film, der noch nicht endgültig fertig ist, wurde vom Drehbuch über Dreh, Ton und Schnitt komplett selbst produziert und so Medienkompetenz nachhaltig vermittelt. So wird ein Mach-mit-Film entstehen, der lebensnah und aktuell ist, ohne den Zeigefinger zu erheben. Es lohnt sich, das Projekt anzusehen, sich selbst zu überzeugen, denn es unterstützt die Jugendarbeit der Gemeinde in Satow. Alle sind bestrebt, medienkompetenter zu werden und Medienkompetenz an weitere Kinder und Jugendliche zu vermitteln, kreativ und lebensraumorientiert, auch hoch motiviert, voller Ideen, weiter innovative Medienprojekte ins Leben zu rufen.

 

Neustädter Partnerschaftsverein e.V. (NPV)
Ort: Neustadt-Glewe, Oststeinbek
Titel: „Gestaltung unserer Städtepartnerschaft“
Art: Städtepartnerschaft
Mit der Gründung des Neustädter Partnerschaftsvereins am 30. Mai 1990 fanden die mehrwöchigen Bemühungen von sieben Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt einen ersten krönenden Abschluss. Die Eintragung ins Vereinsregister beim Kreisgericht Ludwigslust erfolgte am 9. Juli 1990 unter der Nr. 29. Die Zielstellung gem. Statut, persönliche Kontakte über die Grenzen der Stadt Neustadt-Glewe hinaus mit den Bürgern anderer Kommunen zu pflegen, wurde in den vergangenen 25 Jahren in vielfältiger Weise verwirklicht. Im Mittelpunkt unseres Wirkens stand und steht ein Vorort der Hansestadt Hamburg Oststeinbek, die Partnergemeinde von Neustadt-Glewe. Am Zustandekommen dieser Partnerschaft haben wir einen nicht unwesentlichen Anteil und darauf können wir stolz sein. Das gemeinsame Pflanzen einer Linde als symbolische Geste der weiteren Entwicklung der Beziehungen zwischen Oststeinbek und unserer Stadt am 3. Oktober 1993 war für uns der gesellschaftliche Höhepunkt unseres Wirkens im Interesse beider Orte und im Verlauf der ersten drei NPV-Jahre. Mit unserer Vorbildwirkung auf andere Gruppierungen beleben wir in nicht unerheblichem Maße auch das kulturelle Leben in unserer Stadt. Zahlreiche Kontakte kamen auf diesem Wege zustande, z.B. für den SV Fortschritt Neustadt-Glewe, für den damals noch gemischten Chor (heute A-cappella-Chor), die Feuerwehr, den Kultur- und Heimatverein und eine Theatergruppe.

 

Rostock Rotates: Christian Weimert, Sabrina Thomann, Roy Liedke
Ort: Rostock
Titel: „Rostock Rotates“
Art: Video-Projekt
Mit dem Projekt „Rostock Rotates“ soll die kulturelle Szene der Hansestadt in ein besseres Licht gerückt werden. Das Filmprojekt zeigt Kreativschaffende aus Rostock und der Umgebung. In acht Episoden werden Musiker, Autoren, Künstler, Geschichtenerzähler, Filmfestivals und Medienpädagogen vorgestellt und mit Hilfe sozialkritischer Interviews verschiedene Perspektiven eines „künstlerischen Daseins“ in Rostock betrachtet. Die ausgewählten Künstler leisten allesamt einen großen kulturellen Beitrag für die Hansestadt. In den Portraits wird jeweils ein Arbeitstag/Schaffensprozess eines Künstlers dargestellt.

 

Altschülerschaft des Richard-Wossidlo-Gymnasiums Waren (Müritz)
Ort: Waren (Müritz)
Titel: „LIFE BELONGS TO THE LIVING“
Art: Video-Projekt
Das Medienprojekt „LIFE BELONGS TO THE LIVING“ verbindet medienpädagogische Arbeit mit historisch-politischer Bildungsarbeit für Schülerinnen und Schüler und soll die Zeit des Nationalsozialismus mit ihren Schrecken und weitreichenden Folgen für junge Menschen fassbar machen. Persönliche Begegnungen mit Zeitzeugen, die filmische Aufarbeitung persönlicher Schicksale als Dokumentarfilm und die Erstellung einer Ausstellung über das jüdische Leben in Waren (Müritz) während des Nationalsozialismus machen Geschichte für die Jugendlichen erlebbar. Als Ausdruck des Respekts gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und auch der Verantwortung gegenüber jungen Menschen entwickelt das Projekt einen zeitgemäßen Umgang mit deutscher Geschichte in medialer Form und geht somit auf eine neue Gedenkkultur zu.

 

Klasse 3 der Grundschule „Wilhelm Busch“ Cambs
Ort: Cambs
Titel: „Herstellen eines Trickfilms (verschiedene Techniken) ‚Max und Moritz im Märchenland‘“
Art: Video-Projekt
Das Projekt verfolgte das Ziel, die verschiedenen Kompetenzen der Schüler anzusprechen und weiter zu entwickeln. Teams wurden gebildet, zusammen musste in der Gruppe soziale Kompetenz bewiesen werden, um erfolgreich zu sein. Die Kinder dachten sich ihre Geschichte selbstständig aus, schrieben die Dialoge und stellten die Kulissen her. Auch das Cover für die DVD wurde gemeinsam ausgewählt und selbst angefertigt.

 

Prof. Dr.- Ing. Franz Spychala
Ort: Rostock, Koblenz
Titel: „Briefe aus Koblenz“
Art: Print-Projekt
Als Herr Spychala 1990 nach Koblenz zog, änderte sich sein Leben. Er schrieb Briefe an die Daheimgebliebenen nach Rostock. Dieses Stück Geschichte in Form von Briefen hat er nun eingereicht.

 

Förderzentrum an der Danziger Straße
Ort: Rostock
Titel: „Die Bücher von morgen schon heute“
Art: Crossmedia-Projekt
Da die bisherigen digitalen Schulbücher nicht veränderbar waren und sich nicht an die jeweilige Unterrichtssituation anpassten, haben die Schüler der Klasse 9a des Förderzentrums an der Danziger Straße eigene Bücher entwickelt. Die Schüler setzten ihre Vision vom zukünftigen Schulbuch in die Realität um. Aufgrund der ungünstigen technischen Voraussetzungen und des engen zeitlichen Rahmens innerhalb der Schule suchte die Projektgruppe nach einer Lösung. Sie nutzten verschiedene Möglichkeiten der Datenvernetzung (z.B. www.pad.riseup.net, Dropbox). In dem Projekt entstanden zwei Bücher zum Thema „25 Jahre Deutsche Einheit“, welche mit Programmen unterschiedlicher Betriebssysteme (Win/MacOS) erstellt wurden. Ein drittes Buch diente der Dokumentation und entstand auf einem Android-Tablet. Die fertigen Bücher können nun für den Unterricht genutzt werden.

 

Projektgruppe Christina Braun und Lena Kruse, Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Das Wachsen einer Blume“
Art: Video-Projekt
Auszubildende, die künftig als Sozialassistenten arbeiten wollen, überlegten sich, wie sie Kinder an die Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Medien heranführen können. Sie entschieden sich, einen Zeichentrickfilm zu drehen, der vom Wachsen einer Blume handelt. Das Video ist ein Anschauungsbeispiel. Es wurde nicht von Kindern, sondern von der Projektgruppe gestaltet, um herauszufinden, wie ein Zeichentrickfilm entsteht und wie über dieses Medium Wissen kindgerecht vermittelt werden kann.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Spiegelreflexkamera – Fotostory; Thema: Gruppenzwang/Ausgrenzung“
Art: Fotografie-Projekt
Es wurde das Medium Fotografie gewählt, weil Jugendliche sich gern in Fotos präsentieren. Mit der Erstellung einer Fotostory haben Jugendliche die Möglichkeit, ihre Emotionen durch Fotografien auszudrücken. Das Thema Gruppenzwang/Ausgrenzung ist für Kinder und Jugendliche ein aktuelles Thema. Es wurde zunächst eine Story entwickelt, die dann fotografisch umgesetzt und mit Musik unterlegt wurde. Die Projektteilnehmer knüpften hier an Vorerfahrungen an und erweiterten ihre Kenntnisse über Kameratechnik, Bildaufbau und Bildgestaltung.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Fotoapparat/Digitalkamera – Lovestory: ‚Liebe und Freundschaft‘“
Art: Fotografie-Projekt
Das Thema des Projektes lautet: „Liebe und Freundschaft“. In der Lovestory werden Probleme der Jugendlichen angesprochen, die sehr aktuell für sie sind. Die Projektteilnehmer konnten sich sehr gut in das Thema hineinversetzen, da sie selbst mit diesen Problemen konfrontiert werden. Die Teilnehmer bauten ihre schon im Vorfeld gesammelten Fotografie-Erfahrungen in der Projektzeit weiter aus.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Digitalkamera – Alkoholprävention: ‚David und der Alkohol‘“
Art: Fotografie-Projekt
In unserem Medienprojekt geht es um den Jugendlichen David, der immer zu viel Alkohol trinkt. Jedes Mal nimmt er sich jedoch vor, nächstes Mal weniger Alkohol zu trinken, schafft dies jedoch nicht. Als David sich mit seinen Freunden in der neuen Disco trifft, wirft er alle Vorsätze über Bord und trinkt wieder zu viel. Er versucht mit einem Mädchen zu flirten und bekommt von ihrem Freund einen Schlag ins Gesicht, danach wird er aus der Disco geworfen. Auf dem Weg nach Hause wirft David die Scheibe eines Ladens ein, und schon am nächsten Tag steht die Polizei vor seiner Tür. David muss als Strafe 30 Stunden soziale Arbeit leisten – und das alles nur wegen des Alkohols.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Buch ‚Wir gestalten unser eigenes Leporello‘ zum Thema ‚Lieder in der Weihnachtszeit‘“
Art: Print-Projekt
In dem Projekt geht es darum, selbst ein Leporello zum Thema „Lieder in der Winterzeit“ herzustellen, um das Thema später in der beruflichen Praxis gut umsetzen zu können. Es geht darum, einen Einblick in die Herstellung eines Buches zu erhalten und die Wertschätzung zum Medium Buch zu erhöhen. Zudem lieben Kinder es, Lieder zu hören und selbst zu singen. Häufig fehlen jedoch ansprechende Liederbücher in den Einrichtungen. Durch die Bebilderung jeder Strophe können Kinder dem Lied besser folgen, und durch die selbstständige Gestaltung der einzelnen Strophen prägt sich der Text leicht ein.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Trickfilm ‚Folge deinem inneren Kompass – Kenn deine Grenzen‘“
Art: Video-Projekt
Über das Medium Trickfilm werden die Auswirkungen des Alkohols auf den Körper vermittelt. Das Projekt weist auf den enormen Einfluss der Werbung für den Alkoholkonsum der Jugendlichen hin. Die Teilnehmer lernen nicht nur das Medium Trickfilm kennen, sondern setzen sich intensiv mit den Risiken des Alkoholkonsums auseinander.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Hörspiel ‚Die mutigen Marienkäfer‘“
Art: Audio-Projekt
Das Hörspiel wurde gemeinsam mit Kindern zum Thema „Prävention“ erstellt. Es ist besonders für den frühkindlichen Bereich geeignet, weil Kinder in diesem Alter schon mit dem Medium Hörspiel konfrontiert werden. Das Projekt bietet eine gute Möglichkeit, den Kindern auditive Medien näherzubringen und fördert die Medienkompetenz der Erzieherinnen und Erzieher. Weiterhin bietet es eine Grundlage zur Ausformung des Hörverständnisses und des gemeinsamen Erlebens der Kinder. Es fördert die Fähigkeit des Zuhörens, die Sprechfähigkeit und erweitert den Wortschatz. Das fertiggestellte Projekt kann jederzeit weiter genutzt bzw. weiterentwickelt werden.

 

Berufliche Schule Gesundheit und Sozialwesen Schwerin
Ort: Schwerin
Titel: „Märchenhafte Papierschnitte – ein Kalenderprojekt“
Art: Print-Projekt
Illustrativ und narrativ hochwertig gestaltete Kalenderbilder auf der Grundlage von Märchen setzen in der frühkindlichen Bildung handlungs-, erfahrungs- und bildungsorientierte Impulse für die Aneignung auf ästhetischen Darstellungswegen, die in vielfältigen aktiv gestalteten, produzierten und veröffentlichten Medienprodukten münden können. Daher entwickelten Jugendliche, die sich in ihrer Ausbildung zu Staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern befinden, diesen Kalender.

 

Grundschule Bentwisch
Ort: Bentwisch
Titel: „Medienprojekt ‚Traumzauberbaum‘“
Art: Crossmedia-Projekt
Unser Projekt eint fünf Dinge zu einem und verbindet die Elemente: Musik, Sprache, Schauspiel, Kunst, Computer und Fotografie. Unser Projekt endet mit einer Aufführung im Foyer der Grundschule Bentwisch und wird als Medienprojekt nachhaltig dokumentiert. Unser Projekt nutzt sowohl traditionelle Medien (Texte, Bilder, Noten) als auch moderne Medien (Digitalkamera, Computer) und soll richtungsweisend für die zukünftige Medienarbeit an unserer Grundschule sein.

 

KSK Sommerkurs Ostseeküste e.V. Kreativ ohne Grenzen
Ort: Barth
Titel: „Der blaue Reiter von Barth“
Art: Video-Projekt
Das Projekt vereint die Techniken „Legetrickfilm“ und „Schauspiel“. Das Gemälde „Der Turm der blauen Pferde“ von Franz Marc inspirierte die Teilnehmer für den lebendigen Trickfilm. Sie spielen die Szenerie des berühmten expressionistischen Bildes in einer besonderen Art der Darstellung nach und nutzen die Interpretationsmöglichkeiten der Bildsprache. Ihre Fantasie erweckt die neuen „laufenden Bilder“ zum Leben und zeigt die Teilnehmer aus einer völlig anderen Sichtweise. Sie nutzen mediale Tricks, um die Schwerkraft aufzulösen.

 

Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV
Ort: Wismar
Titel: „Griesberts Glück“
Art: Video-Projekt
Ziel dieses Projekts im Bereich frühkindlicher Bildung ist die Erlangung entsprechender Medienkompetenzen, wobei die Auseinandersetzung mit lebensweltorientierten Themen sowie die Erweiterung sozialer Kompetenzen dies immer beinhaltet und den Zugang bedeutet. Das Projekt stand im Zeichen der Themen „Musik“ und „Schlecht-Drauf-Sein“. Während der gemeinsam verbrachten Zeit entstand ein kleiner Trickfilm, der von den Kindern in Eigenregie erarbeitet wurde. Neben der Arbeit mit der Trickfilmbox konnten sich die Kinder auch an den mitgebrachten Fotoapparaten und dem Reel-Trick ausprobieren. Für dieses zusätzliche Angebot stand die eigene Wahrnehmung im Vordergrund. Der Film wurde auch im Vorprogramm des Kinos im Filmbüro MV sowie auf dem Kinderfilmfest Wismar im Oktober gezeigt.

 

Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV
Ort: Wismar
Titel: „Beste Klasse Deutschlands – Bewerbungsvideo“
Art: Video-Projekt
Das Bewerbungsvideo zum Schülerwettbewerb „Beste Klasse Deutschlands“ ist ein eigenständiges Projekt der Klasse 7a des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wismar. Der Anspruch des Videos ist es, die eigene Klasse vorzustellen und ihre Talente zu präsentieren. Unter der Regie von Anh Khoa, einem der Schüler, entstand das Musikvideo nachmittags nach der Schule und an den Wochenenden. In der Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV fand die Klasse die benötigte Technik und Betreuung bei der Arbeit mit Kamera und Co. Dabei haben die Schüler nicht nur ihr organisatorisches Talent bewiesen, sondern auch ihre Kreativität in vielerlei Hinsicht zum Ausdruck gebracht. Im Video präsentiert die Klasse sich stolz in ihrer Vielfalt an Fähigkeiten.

 

Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV
Ort: Wismar
Titel: „Die Glücksbringer – Unterwegs in Wismar“
Art: Video-Projekt
Das Projekt wurde von der FSJlerin Victoria Wandsleb im Filmbüro MV mit Kindern realisiert. Die Kinder aus der Kindermediengruppe „Filmspatzen“ der Medienwerkstatt im Filmbüro setzten sich intensiv mit dem Thema „Glück“ auseinander. Der Ansatz war, durch verschiedene Aktionen in der Stadt fremden Menschen eine kleine Freude zu machen und den Kindern so zu verdeutlichen, dass es zwar toll ist, wenn man selbst Überraschungen bekommt, dass es aber mindestens genauso schön ist, anderen Leuten kleine Aufmerksamkeiten zukommen zu lassen. Über diese Herangehensweise sollte die Medienkompetenz der Kinder gestärkt werden, indem sie die Inhalte erarbeiteten, die Interviews selbst führten und filmisch begleiteten. Bei der fotografischen und filmischen Dokumentation der Aktionen wechselten die Betreuer die Kinder auch mal ab.

 

Kreisjugendring Nordwestmecklenburg e.V.
Ort: Wismar
Titel: „‚Kurt-Bürger-Stadion‘ eine Kultur- und Begegnungsstätte in Wismar“
Art: Video-Projekt
In der Hansestadt Wismar verbergen sich wertvolle Schätze, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als solche zu erkennen sind. Etliche Gebäude weisen baulich historische Besonderheiten auf und haben in den letzten Jahrhunderten viele Geschichten miterlebt. Das Jugendfilmprojekt „Kurt-Bürger-Stadion“ vereint historische Fakten mit persönlichen Geschichten und gesellschaftlichen Entwicklungen, um so das Thema der Baugeschichte und Denkmalpflege auch für junge Menschen interessant zu gestalten. So entstand ein Film aus historischen Filmsequenzen und Bildarchivgut. Der Beitrag wurde von den Jugendlichen unter professioneller, fachlicher Anleitung produziert, am 28. Juni 2014 zum „Tag der Architektur“ im Stadion und im November auf dem Jugendgeschichtstag MV 2014 im Schweriner Schloss präsentiert.

 

Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV
Ort: Wismar
Titel: „Kurz vorm Kentern“
Art: Video-Projekt
Filmbegeisterte Jugendliche sowie Schülerpraktikanten, FSJler und Azubis der Medienwerkstatt Wismar arbeiteten eigenverantwortlich in der Planung und Realisierung der Produktionsprozesse des Jungendfilmprojekts. Die Jugendlichen wählten hierzu das außergewöhnliche Genre „Segelmovie“ zur Umsetzung eines Kurzfilms. Das No-Budget-Projekt umfasste zur Realisierung sechs Drehtage an der Ostsee, in Wismar und Umgebung. In der professionellen Produktion bekamen die Jugendlichen Einblicke in die Berufsfelder der Filmproduktion und konnten sich so für ihren eigenen Werdegang orientieren. Hierzu entwickelten die Jugendlichen einen Kompetenzwettbewerb in der Mediengestaltung, -kunde und -nutzung.

 

Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV
Ort: Wismar
Titel: „Kindermediengruppe ‚Filmspatzen‘ im Filmbüro MV“
Art: Multimedia-Projekt
Die Kindermediengruppe „Filmspatzen“ ist ein wöchentlicher Nachmittagskurs im Filmbüro MV, der jeden Mittwoch angeboten wird. Dabei kommen Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren für zwei Stunden zusammen, um an unterschiedlichsten Formen von Medienprojekten (Film, Foto, Hörbuch, Multimedia) zu arbeiten und sich auszuprobieren. Die Kinder haben die Möglichkeit, unter pädagogischer Anleitung die technischen Mittel der Medienwerkstatt zu nutzen und sich in ihrer Kreativität frei zu entfalten und so den eigenen Inhalten zu folgen. Die Kinder erleben den Prozess der Filmproduktion von der Ideenentwicklung bis zur Präsentation der Ergebnisse vor Publikum im Kino, im Filmbüro und auf Festivals (Auswertung). Es wird der pädagogische Ansatz „Peer-to-Peer“ angewendet.

 

Europaschule Rövershagen
Ort: Rövershagen
Titel: „Wahlpflichtkurs Medien Klasse 10 ‚Fit für die Medienwelt – Vom Rezipienten zum Produzenten‘“
Art: Video-Projekt
Seit 2007 bietet die Schule den Schülerinnen und Schüler des gymnasialen Zweiges im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts einen ganzjährigen Kurs Medien an. In diesem wöchentlich stattfindenden zweistündigen Unterricht lernen die Jugendlichen selbst ein Medienprodukt, z.B. in Form eines Filmes, herzustellen. Sie erlernen dabei theoretische Grundlagen, wie Filmelemente und Medienrecht, aber auch die konzeptionelle Entwicklung eines Filmes durch das Schreiben eines Drehbuches/Storyboards. Die praktische Umsetzung erfolgt dann mit Hilfe schuleigener Video-, Audio- und Schnitttechnik. Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre theoretischen Kenntnisse dann in anderen Unterrichtsfächern und Projekten an. Personell begleitet wird die Schule von Anfang an durch das Institut für neue Medien Rostock.

 

Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow
Ort: Bützow
Titel: „Auf die Netze, fertig los! Durch Medienbildung zu mehr Verantwortung!“
Art: Multimedia-Projekt
In einer Medien-AG wird sich mit den Themen „Demokratie“, „Toleranz“, „Interkulturalität“ und der Wirkungsweise von Medien auseinandergesetzt. Aus aktuellem Anlass (die Aufnahme von Syrern in Bützow) rücken diese Themen näher an die Schülerschaft heran. Das Aufeinandertreffen von „Fremdkulturen“ und „Eigenkulturen“ und die dabei entstehenden Herausforderungen sind Gegenstand des Projektes. Die Umsetzung obliegt dabei den Schülerinnen und Schülern, die professionell durch pädagogisches Personal sowie einen erfahrenen Medienpädagogen und Fotografen angeleitet werden. Das Projekt umfasst die Plot-Erstellung, analoge und digitale Fotografie, Filmschnitt, Bildbearbeitung sowie die Ausarbeitung eines Verwertungsplanes. Ziel ist es, viele Jugendliche und Partner aus der Region zu erreichen, um ein möglichst breites Verständnis zu schaffen und eigene kleine Projekte zu initiieren (z.B. in Jugendclubs, Vereinen oder anderen Schulen).

 

Freizeitgruppe Schwaan
Ort: Schwaan
Titel: „Das Schulessen – so kann es nicht weitergehen“
Art: Video-Projekt
Die Teilnehmer haben sich in ihrer Schule, der Prof.-Franz-Bunke-Schule in Schwaan, umgehört, wie es um die Essenversorgung dort steht. Dabei ist Erschreckendes zu Tage gekommen, was sie in diesem Kurzfilm darstellen. Natürlich sind die Schüler auch dabei, etwas zu ändern.

 

Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend
Ort: Schwerin
Titel: „LEO-Films – die Kinder- und Jugendredaktion beim 24. Filmkunstfest MV“
Art: Video-Projekt
Die am Projekt mitwirkenden Kinder und Jugendlichen waren im Vorfeld des 24. Filmkunstfestes MV in die Filmauswahl für die Kinder- und Jugendfilmreihe eingebunden und haben sich in Workshops auf ihre Arbeit als junge Festivalredaktion vorbereitet. Während des Filmkunstfestes haben sie sechs Filmbeiträge produziert, in denen sie z.B. Wettbewerbsfilme vorgestellt und Interviews mit Filmschaffenden, Besucherinnen und Besuchern sowie dem Festivalleiter durchgeführt haben. Jede Sendung wurde noch am Tag der Aufzeichnung online gestellt und im Programm des Offenen Kanals Fernsehen in Schwerin ausgestrahlt.

 

Lunte e.V.
Ort: Rostock
Titel: „pro.beruf plus: Das Berufsfeld ‚Film- und Fernsehbranche’ entdecken“
Art: Video-Projekt
Kamera?? Läuft!? Und Action! So oder so ähnlich beginnt jede Aufnahme an einem Filmset. Natürlich gehört dazu noch eine Menge mehr. Um diese „Menge mehr“ kennenzulernen, zu erleben und herauszubekommen, ob die Teilnehmenden in diesem Bereich später einen Beruf erlernen oder studieren möchten, wurde dieses Kooperationsprojekt ins Leben gerufen. In einem einwöchigen Workshop (40 Stunden) lernten die Teilnehmenden durch die Produktion eines Kurzfilmes die vielen verschiedenen Berufe, deren Aufgaben, Arbeitsweisen und Anforderungen im Film- und Fernsehbereich hautnah kennen. Durch das Projekt haben die Teilnehmenden nicht nur die Grundtechniken der Filmproduktion kennengelernt, sondern auch viel über sich selbst und ihre (ungeahnten) Talente erfahren. Damit sich der Kurs auch für die spätere Bewerbungsmappe lohnt, erhielten alle Teilnehmenden ein Zertifikat.

 

Volle Halbtagsgrundschule „Kranichblick“ Samtens
Ort: Samtens
Titel: „Trutchen Hart macht Urlaub“
Art: Video-Projekt
Acht Kinder der zweiten bis vierten Klasse nahmen am Medienprojekt teil und entschieden sich, einen Trickfilm zu drehen. Dabei wollten sie den Zuschauern neben der Gestaltung des Filmes auch Wissen vermitteln. Mit vielen eigenen Ideen, Kreativität, Konzentration, Einsatzbereitschaft und einer Menge Spaß an der Arbeit ließen sie ihren eigenen Film entstehen. Gemeinsam arbeiteten sie am Drehbuch. Mit ihren Händen schufen sie die Kulissen und erweckten ihre Figuren zum Leben. Sie liehen ihnen außerdem ihre Stimmen. Am Ende waren alle teilnehmenden Mädchen und Jungen mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

 

Bernstein Schule Ribnitz
Ort: Ribnitz-Damgarten
Titel: „Lernen wie es mir gefällt?!“
Art: Crossmedia-Projekt
An unserer Schule können Mädchen und Jungen der Klassenstufen 5 bis 9 (20 Klassen) in sogenannten „Forscherwochen“ das Forschen lernen. Das heißt für alle Schüler, Forschungspläne zu schmieden, Laptops zu nutzen, Arbeitsprozesse und Ergebnisse im Forschertagebuch, im Weblog, in Filmen o.ä. zu reflektieren, zu präsentieren und zu dokumentieren. Die Lehrerinnen und Lehrer verändern ihre Rolle und werden „Forschungspaten“, die Bewertungspunkte vorrangig für das „Wie“ und weniger für das „Was“ vergeben. Sich steigernde Forscherzeiten (drei Tage bis zwei Wochen bzw. wöchentliche Lernzeiten) fordern zum selbstständigen Arbeiten heraus, unterschiedliche Lerntypen können sich eigenverantwortlich für geeignete, individuelle Lernwege entscheiden. Der Forschungsplan (der rote Faden) leitet die Schüler durch die Vorbereitung und Durchführung ihres Forschens, die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten wird gefördert und gefordert und muss und kann auf diese Weise selbst erlernt werden. Offene Lernumgebungen verlangen u.a. digitale Informations-, Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten, die wiederum selbstständige Schülerinnen und Schüler (und Lehrerinnen und Lehrer) mit einer hohen Medienkompetenz bzw. digitalen Selbstständigkeit brauchen und „hervorbringen“.


2 Kommentare

von Ronja am 23.02.2015 um 18:47 Uhr

«Hallo! Toll!»

von Ronja am 23.02.2015 um 18:49 Uhr

«Hallo! Toll!»

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